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Ein Zaun entsteht

Damit niemand beim Baden im Pool auf’s Nachbargrundstück fällt, musste ein Zaun her. Die folgende Bildstrecke wirft einen Blick auf dessen Entstehung und dokumentiert die Hightechspezialitäten.

Der alte Zaun wurde entfernt. Dazu mussten die alten Zaunstangen abgeflext werden.

Anschliessend wurden Metallschuhe auf der Mauer befestigt. Im Bild zu sehen, die Zuleitung für die Hightech-Installation.

In die Metallschuhe wurden entsprechende Pfosten gesetzt und diese mit der Zaunlattung verschraubt.

Das folgende Bild lässt das Endprodukt erahnen. 2/3 der Zaunlattung ist angebracht.

Als Abschluss wurde auf den Pfosten ein Sims montiert. Dieser erfüllt gleichzeitig drei Funktionen:

1. Wetterschutz
2. Abstellplatz für Getränke während der Poolparty
3. Platz für Hightechinstallation

Der fertige Zaun ohne Installation.

Für das Poolequipment wurden am Zaun entsprechende Halterungen montiert. So ist der Saugschlauch sauber verstaut und wird auch nicht mehr schmutzig.

Die Zuleitung für die ganze Elektrik wurde in einer Abzweigdose mit dem Kabel, welches am Zaun montiert ist, verbunden. Das „Zaunkabel“ wurde zum Schutz in Rohren verlegt.

Diese Rohre verlaufen an der Rückseite des Zaunes unterhalb des Sims.

In einem Briefkasten wurden die Anschlüsse für Licht 1 (Aussenbeleuchtung), Licht 2 (Poolbeleuchtung) und die Pumpe untergebracht. So ist die ganze Elektrik wassergeschützt verstaut. Die Pumpe wird mit einer Zeitschaltuhr gesteuert, die Lichtinstallation mittels geschalteter Steckdosen von der Terasse aus. Rechts des Briefkastens sind die Trafos für die Niedervolt-Lichtanlage zu sehen.

Unterhalb des Sims wurden die Hightech-LED-Lampen angebracht, welche ein stimmiges Licht in der Nacht rund um den Pool zaubern.

In der Nacht lässt sich so in einem beinahe tropisch anmutenden Ambiente – man beachte die ins Licht gesetzte Palme – im von der Sonne aufgeheizten Pool entspannen.

Die zweite Lichtquelle beleuchtet das Innere des Pools.

Das Projekt Pool – welches nicht ganz in diesem Umfang geplant war – konnte so seinen definitiven Sinn und Zweck  übergeben werden:

Am Tag eine Planschoase für Kind un Kegel,
Abends eine Wellnessoase für die Grossen.

Der neue Pool

Nachdem der Platz für den Pool fertig war (siehe auch letzter Beitrag), ging es nun darum den Pool aufzustellen. Als erstes wurde der Ring für die Stahlwand zentrisch auf dem Rasenteppich ausgelegt.

Grundring, zentrisch ausgelegt und mit Schnurzirkel ausgerichtet.

Die Stahlwand wurde mit Spanngurten direkt nach dem Auspacken fixiert, um zu verhindern, dass sie sich selbständig ausrollt.

Stahlwand mit Spanngurten fixiert.

Langsam wurden die Spanngurten gelöst und die Wand ausgerollt.

Die Stahlwand wird ausgerollt.

Die Stahlwand wurde in den ausgelegten Ring gestellt und mit Ständern vor dem Umfallen fixiert.

Stahlwand 1/4 ausgerollt.

Kurz vor dem schliessen der Stahlwand wurde die Poolleiter aufgebaut, so dass nach dem Verschrauben des Stahlmantels der Weg aus dem trockenen Pool noch möglich war.

Ganz ausgerollte Stahlwand kurz vor dem Verschrauben.

Die Stahlwand wurde dann mit den entsprechenden Schrauben geschlossen.

Fertig geschlossener Stahlmantel mit Ausbohrung für Einlaufdüse.

Bereits war der Stahlmantel so ausgerichtet, dass der Skimmerausschnitt in der Wand am richtigen Ort war.

Skimmerausschnitt in der Stahlwand.

Nun wurde im Inneren des Pools im Bodenbereich mit Sand eine Hohlkehle geformt, um zu verhindern, dass später die Poolfolie im Bodenbereich durch den Wasserdruck herausgepresst wird. Die Hohlkehle wurde mit Gartenvlies abgedeckt.

Hohlkehle aus Sand, mit Vlies überdeckt.

In der Mitte des Pools wurde die Poolfolie platziert …

Paket mit Poolfolie.

… und ausgepackt.

Die Poolfolie klein verpackt: 360 cm im Durchmesser und 120 cm Randfolie.

Anschliessend wurde die Poolfolie ausgelegt, so dass die Schweissnaht von Boden zu Rand mittig der Hohlkehle zum liegen kam.

Ausgelegte Poolfolie.

Darauf wurde die Poolfolie provisorisch an der Stahlwand hochgezogen und befestigt.

Provisorisch ausgelegte Poolfolie.

Um den Boden Faltenfrei auszulegen wurden 5 cm Wasser eingelassen und dann die Falten von der Mitte zum Rand hin ausgestrichen.

Die ersten 5 cm Wasser fliessen in den Pool.

Unschwer am Bild zu erkennen, flossen dann Abends die ersten m3 Wasser in den Pool.

Wassereinlass.

Nach einer Pause in der Nacht wurde der Pool am kommenden Tag bis 5 cm unter die Einlassdüse und den Skimmer aufgefüllt. Dann wurden die Einlassdüse und der Skimmer montiert.

Der Pool ist zu 5/6 gefüllt.

Um die Einlassdüse zu montieren, musste die Folie in diesem Bereich aufgeschnitten werden und die Einlassdüse mit entsprechenden Dichtungen festgezogen werden.

Aussenseite der Einlassdüse.
Innenseite der Einlassdüse.
Skimmerausschnitt mit Dichtung.
Fertig montierter Skimmer.
Innenseite des Skimmers mit LED Beleuchtung.

Für den Handlauf wurden entsprechende Stahlstützen auf der Aussenseite angebracht und der Handlauf provisorisch befestigt. Davor wurde die überstehende Poolfolie noch abgetrennt.

Stahlstützen mit Handlauf im Aufbau.

Der Handlauf wurde definitiv befestigt und die Stösse der Handlaufelemente wurden mit der entsprechenden Abdeckung versehen.

Fertiger Handlauf.

E voila, der fertig aufgebaute Pool.

Der fertige Pool.

Zum Schluss ein kleines Video mit dem ganzen Pool im Überblick.

Ein neuer Pool, die Stellfläche

Wie das so im Leben ist, der Mensch strebt nach Höherem und so entwickelt man sich vom Kinderplanschbecken zum Stahlwandpool. Aber alles schön der Reihe nach:

Damit so ein Stahlwandpool auch ordentlich steht, musste der „Stellplatz“ einem Upgrade unterzogen werden. Also wurde nach entsprechenden Gartenplatten Ausschau gehalten und auf Ebay-Kleinanzeigen bekommt man rund 30m2 Waschbetonplatten geschenkt. Also nichts wie hin und an einem Samstag 3.5 Tonnen Waschbetonplatten organisiert.

Waschbetonplatten: 30m2 in den Formaten 40×40 und 60×40, Gewicht rund 3.5 Tonnen

Ebenso musste für den Untergrund zur Plattenverlegung das entsprechende Material besorgt werden. 1 m3 Kies und 1 m3 Split sollten reichen, fein säuberlich am anderen Ende des Grundstückes vor der Haustür abgeladen.

1 m3 Kies und 1m3 Split als Untergrundmaterial für die Platten.

Im Vorfeld wurde natürlich der alte „Stellplatz“ – gut zu sehen an dem alten runden Kiesbett – erweitert. Um den alten Bereich wurde rund 10cm abgegraben und dieses Bett mit Flies ausgelegt.

Die alte Stellfläche, vorbereitet für den Kies.
Das Flies mit Steinen beschwert, so dass der nächste Arbeitsschritt folgen kann.

Der Kubikmeter Kies wurde vom einen Ende des Grundstückes, Schubkarre für Schubkarre in das vorbereitete Bett am anderen Ende des Grundstücks eingebracht.

Der eingebrachte Kies lässt die neue Gesamtfläche erahnen.

Damit die ganze Fläche auch wirklich im Lot ist, wurde mit einer Schlauchwasserwaage ein entsprechender Meterriss rund um die Fläche gezogen.

Gut zu erkennen der blaue Meterriss.

Zischenzeitlich war der Moment gekommen, wo auch für die Zukunft die Elektrifizierung des Poolbereichs vorbereitet werden musste.

Leerrohr für die Stromzufuhr.

Ebenso wurde der anschliessende Bereich an die neue Stellfläche umgearbeitet, da ja sowieso das Leerrohr für den Strom in diesem Bereich verlegt werden musste.

Anschlussbereich an die Stellfläche, links das Endstück des Leerrohrs für den Strom.

Nun musste das Kiesbett verdichtet werden, was mit einer sog. Rüttelplatte in kürzester Zeit vollbracht war. Rüttelplatten und dergleichen können übrigens kostengünstig im nahegelegenen Baushaus ausgeliehen werden.

Die Rüttelplatte
Die fertig gerüttelte Fläche besteht aus einem 10cm starken Kiesbett.

Anhand des Meterisses wurden entsprechend Richtstangen auf dem Kiesbett verlegt, so dass das Einbringen des Splits absolut waagerecht erfolgen konnte.

Richtlatten und die ersten Qudaratmeter Split.

Ebenso musste nun der Split Schubkarre für Schubkarre eingebracht werden.

Fortschritt des Eingebrachten Splits.

Jeweils wurde der eingebrachte Split über die Richtlatten abgezogen.

Das fertige Splitbett, bereit zum Verlegen der Waschbetonplatten.

Nun kam der grosse Moment, wo endlich die zuvor organisierten Waschbetonplatten verlegt werden konnten. In einem ersten Schritt wurde eine erste Reihe ausgelegt, welche als Referenz für allen anderen Platten diente.

Die ersten vier Platten sind verlegt.

Anschliessend an die erste Reihe der Platten wurden die weiteren Platten im Läuferverband verlegt.

12 Platten liegen.

Die Richtlatten wurden jeweils kurz vor der darauf folgenden Plattenreihe entfernt und die Splitrinne mit weiterem Split verfüllt.

Bereits 5 Reihen an Platten im Masse 60×40 sind verlegt.

Gut zu sehen an Lichteinfall waren dann spät Abends alle Waschbetonplatten verlegt und der wohlverdiente Feierabend stand vor der Tür.

Die Fläche ist komplett verlegt.

Jeweils an den Rändern mussten nun die entsprechenden Platten zugeschnitten werden.

Gut zu erkennen, dass die Randanschlüsse noch eingepasst werden müssen.

Dies geschah mit einer ebenfalls ausgeliehenen Steintrennsäge: Waschbetonplatten schneiden sich mit einer solchen Maschine wie Butter.

Wassergekühlte Steintrennsäge.

Stein für Stein wurde ausgemessen und zugeschnitten und an den Rändern verlegt. In einem ersten Schritt die rechtwinkligen und geraden Stücke.

Randabschlüsse im rechtwinkligen Bereich sind verlegt.

In einem zweiten Schritt wurden dann die komplizierten und schrägen Stücke zugeschnitten und verlegt.

Für die Rundung wurden praktisch alle angebrochenen Waschbetonplatten verwendet, so dass praktisch kein Verschnitt anfiel.
Die ganze Fläche ist fertig verlegt.

Nach dem Verlegen aller Waschbetonplatten wurde die ganze Fläche noch gekärchert, so dass die Platten – bis auf die Flechten – beinahe wieder wie neu aussahen.

Gelüftet und …
… gereinigt.
Sand für das Verfugen des Plattenbodens.

Zum Schluss wurden die Fugen noch mit Sand verfüllt, so dass der Plattenboden in sich stabil und rutschfest zum liegen kam.

Fugensand.

Ganz zum Schluss wurde der ganze Plattenboden noch gewässert, so dass der Schwemmsand auch wirklich tief in jede Fuge eindringen konnte. Beachtlich wie viel Sand man in ein paar Fugen verarbeiten kann.

Die Stellfläche nach dem Verfugen.

Damit die letzten kleinen Unebenheiten und Kantenstösse später nicht auf den Poolboden drücken, wurde der alte Rasenteppich auf einem 0.5 cm starken Sanduntergrund verlegt.

Rasenteppich als Dämmung zum Plattenuntergrund.

Etwas Statistik

Für die Statistiker unter uns, noch etwas Rechnerei zum Abschluss:

  • Rund 160 Waschbetonplatten umsonst, insgesamt 3.5t: 1 Tag Arbeit à 2 Mann = 16h Arbeit
  • 1 m3 Kies, 1 m3 Split, geliefert: 145 €
  • Alte Fläche für die Platten vorbereiten: 1 Tag Arbeit à 1 Mann = 8h Arbeit
  • 1 m3 Kies einbringen und rütteln: 1 Tag Arbeit à 1 Mann = 8h Arbeit
  • 1 m3 Split einbringen und abrichten: 1 Tag Arbeit à 1 Mann = 8h Arbeit
  • Rund 100 Waschbetonplatten verlegen: 1 .5 Tage Arbeit à 1 Mann = 12h Arbeit
  • Randstücke zuschneiden und verlegen: 1 Tag Arbeit à 1 Mann = 8h Arbeit
  • Verfugen (Kosten für Sand 30 €) und Rasenteppich verlegen:  0.5 Tag Arbeit à 1 Mann + Unterstützung der Kinder = 8h Arbeit

TOTAL: 60 Stunden Arbeit und Materialkosten inkl. Miete der Geräte: 265 €

Erfolgreich repariert

Waschmaschine im Testmodus

Unsere Miele Softronic W2577 wollte nach 9’070 Betriebsstunden nicht mehr so richtig, also das Teil auseinandergeschraubt, gereinigt und siehe da, tut wieder wie neu. Gelegenheit etwas Statistik zu betreiben:

Alter: 13 Jahre oder 4’745 Tage
Betriebsstunden: 9’070 Stunden

Im Durchschnitt gearbeitet
pro Jahr: 697 Stunden
pro Monat: 58 Stunden
bedeutet im Monat 2.4 Tage geschuftet
bedeutet pro Tag 1.9 Stunden gewaschen, geschleudert und gepumpt

Geht man von einem Wasgang von ø 1.5 Stunden aus, resultiert daraus:
6’046 Waschgänge in 13 Jahren.

In der Annahme, dass es für einen Waschgang ø 30 Minuten Arbeit (Wäsche sortieren, einfüllen, wegfalten, etc. [gebügelt wird nicht]) anfallen, ergibt das eine Arbeitsleistung von Total 3’023 Stunden. Das wiederum bedeutet:

im Durchschnitt eingesetzte Fraustunden
pro Jahr: 232 Stunden
pro Monat: 19.3 Stunden
bedeutet im Monat 0.8 Tage mit Wäschewaschen verbracht
bedeutet pro Tag ca. 40 Minuten Aufwand an Fraustunden (Basis 6 Persoenhaushalt)

Wenn das nicht ein Muttertagsgeschenk wert ist ♥♥♥!

Ein „Baumhaus“ entsteht

Erste Ständer in den Bodenhülsen eingesetzt.
Erste Ständer in den Bodenhülsen eingesetzt.
Alle Ständer gesetzt und teilweise bereits ausgerichtet.
Alle Ständer gesetzt und teilweise bereits ausgerichtet.
Alle Ständer ausgerichtet und Fundamente betoniert.
Alle Ständer ausgerichtet und Fundamente betoniert.
Dach wegen Wetterbericht provisorisch abgedeckt.
Dach wegen Wetterbericht provisorisch abgedeckt.
Südseite halb beplankt und Unterdach begonnen.
Südseite halb beplankt und Unterdach begonnen.
Unterdach ist fertig.
Unterdach ist fertig.
Erste Ziegelreihe liegt.
Erste Ziegelreihe liegt.
Dach gedeckt.
Dach gedeckt.
Südseite fertig beplankt.
Südseite fertig beplankt.
Süd, Ost und Nordseite sind verkleidet und die Fenster eingebaut.
Süd, Ost und Nordseite sind verkleidet und die Fenster eingebaut.
Fenster nach Osten.
Fenster nach Osten.
Fenster nach Süden.
Fenster nach Süden.
Die Südseite mit eingebautem Fenster.
Die Südseite mit eingebautem Fenster.
Westseite mit Tür fertiggestellt.
Westseite mit Tür fertiggestellt.
Die Tür ist fertig.
Die Tür ist fertig.
Zweiflüglig!
Zweiflüglig!

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Treppe…

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… und fertig bemalt, im Schweden-Stil.

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Von der Südseite …

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und mit gemütlicher Inneneinrichtung. Vollbracht ist das Werk.